Schullandheim der Klassen 7a und 7b 14.-18.Juni 2010
Nach langen Vorbereitungen und überwältigender Vorfreude war am Montag (14.Juni) endlich der Tag gekommen und die Reise nach Italien konnte beginnen. Zu nachtschlafender Zeit brachen die Klassen 7a und 7b zusammen mit ihren Lehrern (Frau Hennig, Herr Neumann und Herr Weiler) in Richtung Gardasee auf. Nach problemloser und entspannter Überquerung der Alpen ließ die Reisegruppe das schlechte Wetter hinter sich, und erreichte nach achtstündiger Fahrt den Gardasee. Gleich nach der Ankunft am Campingplatz „Del Garda“ bezogen die Schüler (und auch die Lehrer) voller Tatendrang ihre „Mobile Homes“ und richteten sich gemütlich für die nächsten Tage ein. Ein kleiner Stadtbummel in Peschiera del Garda mit dem obligatorischen Besuch einer oder mehrerer Eisdielen und das anschließende Baden im warmen und kristallklaren Gardasee rundeten den ersten Tag ab und machten ihn perfekt. Am Dienstag ging es dann mit dem Bus in die alte Römerstadt Verona, wo sich die Schüler nach dem interessanten Besuch der Arena von den zahlreich vorhandenen fliegenden Händlern so manche nützliche und weniger nützliche Waren anbieten ließen. Die einen oder anderen Händler hatten durchaus einen gewissen Verkaufserfolg (und dies bei einer oberschwäbischen Reisegruppe) zu vermelden. Auch der zweite Tag endete mit einem entspannten Ausklang am Strand und einer original italienischen Pizza. Am nächsten Tag stand die Lagunenstadt Venedig auf dem Programm und die Vorfreude war bei allen deutlich zu spüren. Nach kurzer Schifffahrt erreichten wir die Stadt und gingen (wie die Adeligen und Kaufleute der vergangenen Zeiten) in der Nähe des Dogenpalastes an Land. Nach einer überaus interessanten Stadtführung, welche von der sehr sympathischen Venezianerin Carlotta vorgenommen wurde, dürften die Schüler Venedig noch etwas auf eigene Faust erkunden. Zweifelsfreier Höhepunkt des Aufenthaltes in Venedig war das plötzlich auftretende „Aqua Alta“, welches zumindest auf Seiten der Schüler große Freude auslöste und sicherlich ein unvergessenes Erlebnis darstellt. Am Donnerstag besuchten wir den Freizeitpark „Gardaland“, welcher bei den Schülern, beim Anblick der Achterbahnen (was man nicht von allen Lehrern behaupten kann), allergrößte Freude auslöste. Nach einem kurzen Gewitter konnte es dann schließlich losgehen und die Gesichter der Kinder zeigten sehr deutlich, dass auch dieser Tag wieder sehr gelungen war und allen Beteiligten große Freude bereitete. Nach einem abschließenden Einkaufsbummel in Peschiera del Garda mussten wir am Freitag leider schon wieder Abschied nehmen und uns auf den Weg zurück in das kalte Deutschland machen. Nach der sehr emotionsgeladenen Busfahrt, denn Deutschland verlor während unserer Busfahrt gegen Serbien bei der Fußball-WM, kamen wir am Abend alle wieder gesund und munter in Ostrach an. Das Landschulheim in Italien wird bei den Schülern und Lehrern sicherlich in positivster Erinnerung bleiben und alle dürfen sich über die gemachten Erfahrungen freuen und können sicherlich noch lange davon zehren.